AIMS und Läufe Ausland

25 Jahre AIMS 25 Jahre AIMS

PDF, 2,3 MB

25 Jahre AIMS

2007 feierte die Association of International Marathons and Road Races (AIMS) das 25-jährige Jubiläum. Im Mai 1982 kam es in London zur Formierung dieser weltweit agierenden Organisation führender Marathonläufe (und später dann auch anderer Läufe auf der Strasse und im Gelände).
Federführend für die Gründung waren dabei unter anderen der langjährige Race-Direktor des Boston-Marathons, William Cloney, der in London 1982 dann zum ersten AIMS-Präsidenten gewählt wurde, Chris Brasher, der Initiator des London-Marathons, der Cloney für kurze Zeit als AIMS-Präsident folgte, und Fred Lebow, der Gründer des New-York-Marathons.

Im letzten Vierteljahrhundert hat die Organisation die Entwicklung des internationalen Straßenlaufes mit geprägt und eine Reihe von bedeutenden Entscheidungen für diesen Sport initiiert. Die 1982 formulierten Ziele von AIMS gelten heute immer noch: Der Straßenlauf (das Laufen generell) soll weltweit in Kooperation mit dem Internationalen Leichtathletik-Verband IAAF gefördert und entwickelt werden. Die Mitglieder der Vereinigung sollen gegenseitig von ihren Erfahrungen und ihrem Wissen profitieren.

Mitglieder im gewählten Gremium "Board of Directors" der AIMS waren im Laufe der Zeit aus Deutschland zuerst Wolfram Bleul (Frankfurt), Peter Christ (Berlin) und heute Horst Milde (Berlin). In 25 Jahren wuchs die AIMS-Mitgliederzahl von rund 30 auf 250, die heute aus 80 Nationen kommen. Über 2.500 Laufveranstaltungen von Mitgliedern der Association of International Marathons and Road Races (alle diese Ergebnisse finden sich in der Chronik) fanden seit 1982 statt. Darunter sind längst nicht mehr nur die Klassiker in den Metropolen, bei denen Rekordteilnehmerzahlen am Start sind und die aktuellen Weltrekorde im Marathon gelaufen werden, sondern Rennen am Nordpol, in der Sahara, auf der Chinesischen Mauer, Neuseeland, Antarktis, d.h. auf allen Kontinenten. Die AIMS-Chronik zum 25-jährigen Jubiläum geht auf viele Themen der Entwicklung des Laufsports ein und setzt den Gründern – und den Lauf-Initiatoren weltweit - eine bleibende Erinnerung und auch Würdigung.