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Willy und Renate Kievelitz bringen 26. Rhein-Ruhr-Marathon auf Spur

  • Streckenmarkierung erfolgt in Nachschicht
  • 1000 Liter Farbe für den grünen Bereich
  • Ideallinie leitet mehr als 5000 Teilnehmer

In drei Nachtschichten bringt Willy Kievelitz gemeinsam mit seiner Frau Renate den 26. Rhein-Ruhr-Marathon auf die Ideallinie. Im Auftrag der Stadtwerke markieren die beiden ehrenamtliche Helfer des Stadtsportbunds Duisburg die Strecke über die klassische Distanz von 42,195 Kilometer sowie für den Halbmarathon. Am Sonntag, 7. Juni 2009, laufen dann die mehr als 5000 Teilnehmer dank des Sponsorings der Stadtwerke im grünen Bereich.

Das Unternehmen, zu dem die Stadtwerke und auch die DVG gehören, setzt am Marathonsonntag, 7 Juni, buchstäblich wegweisende Zeichen. Alle zehn bis 20 Me-ter zieht Willy Kievelitz einen Strich, an dem sich die Läufer orientieren können: „Ich schaue auf die Straßenlaternen, dann weiß ich, wann wir wieder eine Markierung setzen müssen.“ Besonders wichtig sei es, die Ideallinie in den Kurven zu markie-ren.

Die Schicht beginnt für das Ehepaar Kievelitz jeweils morgens um vier Uhr gemein-sam. Mit Hilfe eines selbst konstruierten Anhängers beweist er Linientreue. Um die gesamte Strecke vom Start auf der Kruppstraße bis zum Ziel in der MSV-Arena zu kennzeichnen, ist der ehemalige Verwalter des Wedau-Stadions dreimal sechs Stunden unterwegs. Insgesamt 1000 Liter grüne Farbe tragen sie Strich für Strich auf die Fahrbahn auf. Mit Gegenverkehr müssen sie kaum rechnen: „Nachts ist kaum jemand unterwegs, da kommen wir zügig voran. Wir stören dann niemanden durch unsere Arbeit. Außerdem ist es sicherer.“, sagt Willy Kievelitz

Beitrag zu perfekt organisiertem Lauf
Helmut Schoofs, Unternehmenssprecher der DVV, zu denen auch die Stadtwerke gehören, sagt zu dem Engagement: „Der Rhein-Ruhr-Marathon ist für uns eine Her-zenssache. Wir unterstützen den Lauf schon seit vielen Jahren und leisten gern un-seren Beitrag zu einem perfekt organisierten Lauf.“

Besonderer Service für Läuferinnen und Läufer  
Franz Hering, der Vorsitzende des Stadtsportbunds Duisburg, dankt der DVV für ihren Einsatz. „Der Rhein-Ruhr-Marathon ist ein Lauf von Läufern für Läufer. Was ebenso wichtig ist, die Duisburger Unternehmen machen sich für dieses Großereig-nis stark. Nur so können wir von den Läuferinnen und Läufer in jedem Jahr Bestno-ten für den besonderen Service bekommen.“

Werbewert der grünen Straßenmarkierung
Uwe Busch, Geschäftsführer des Stadtsportbunds, sieht in der Ideallinienführung nicht allein einen Service für die Starterinnen und Starter. Er schätzt auch den Wer-bewert. „Wenn die Duisburger die Markierungen auf der Straße sehen, dann wissen sie: Bald laufen sie wieder.“

Lieblingsplatz sichern
Weil Unterstützung unterwegs sehr hilfreich beim Kampf gegen den inneren Schweinehund ist, beschreibt Uwe Busch eine weitere Funktion der Wegmarkierung. „Wir freuen uns auf möglichst viele Menschen, die den Teilnehmern mit ihrem Beifall und ihrem Zuspruch helfen. Wer die grüne Linie sieht, kann sich jetzt schon mal seinen Lieblingsplatz an der Strecke aussuchen.“