• Mary Wittenberg, Race-Direktorin des New York-City-Marathons, und Haile Gebrselassie gaben das Startsignal beim Great Ethiopian Run.
    Mary Wittenberg, Race-Direktorin des New York-City-Marathons, und Haile Gebrselassie gaben das Startsignal beim Great Ethiopian Run. © www.photorun.net
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30.000 rennen in Addis Abeba und 3.000 Kinder beim AIMS Childrens Run

Einmal mehr ein beeindruckendes Starterfeld hatte der Great Ethiopian Run in Addis Abeba. Für das 10-km-Rennen durch die äthiopische Hauptstadt hatten sich 30.000 Läufer angemeldet. Dabei gab es jeweils Heimsiege: Der 20-jährige Tsegaye Kebede, der beim Amsterdam-Marathon vor kurzem 2:08:15 Stunden gelaufen war, siegte in der Höhenluft von Addis Abeba in 29:07 Minuten. Schnellste Frau war Wude Ayalew, die nach 33:51 im Ziel war. Tags zuvor waren rund 3.000 Kinder bei einem Nachwuchsrennen an den Start gegangen. Zusätzlich gab es einen Werbe-Fun Lauf für 3.000 Kinder, den die Association of International Marathon and Road Races (AIMS) finanziell unterstützt, um Kinder und Jugendliche für den Laufsport und die Leichtathletik zu gewinnen. Bemerkenswert war am Rande, dass die Chefin des New York-City Marathons, Mary Wittenberg, nach Addis Abeba gereist war, um dort Haile Gebrselassie zu treffen. Gemeinsam mit dem Serien-Weltrekordler gab Wittenberg das Startsignal zum Great Ethiopian Run. Es wäre nun sicherlich keine Überraschung, wenn Haile Gebrselassie im nächsten Jahr auf der Startliste des New York-City-Marathons auftauchen würde. In Berlin hatte der 34-Jährige im September mit 2:04:26 Stunden einen neuen Weltrekord aufgestellt.