• Eliud Kipchoge gewann den BMW Berlin-Marathon trotz Problemen mit seinen Schuhen in einer Jahresweltbestzeit.
    Eliud Kipchoge gewann den BMW Berlin-Marathon trotz Problemen mit seinen Schuhen in einer Jahresweltbestzeit. © www.photorun.net
  • Arne Gabius brach in Frankfurt den deutschen Rekord.
    Arne Gabius brach in Frankfurt den deutschen Rekord. © www.photorun.net
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Gladys Cherono, hier bei ihrem Sieg in Berlin, etablierte sich auf Anhieb in der Weltspitze.
    Gladys Cherono, hier bei ihrem Sieg in Berlin, etablierte sich auf Anhieb in der Weltspitze. © Victah Sailer
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Lisa Hahner lief in Frankfurt zum ersten Mal unter 2:30 Stunden.
    Lisa Hahner lief in Frankfurt zum ersten Mal unter 2:30 Stunden. © Victah Sailer
  • Das hochklassigste Elitefeld geht immer wieder in London an den Start.
    Das hochklassigste Elitefeld geht immer wieder in London an den Start. © Virgin Money London Marathon
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Das Marathon-Jahr 2015: Die Bilanz

Eliud Kipchoge war der Marathonläufer des Jahres 2015. Daran gab es keinen Zweifel, und so wurde der Kenianer auch im November in Athen von der Association of International Marathons and Distance Races (AIMS) als Marathonläufer des Jahres ausgezeichnet.

Die besten Zeiten im Jahr 2015 waren aber nicht ganz so schnell wie noch 2014 und 2013. Und auch die Breite in der Spitze war etwas schwächer als zuvor. Anders sieht es bei den Frauen aus. Hier gab es schnellere Zeiten als noch in den Jahren 2013 und 2014, wenn man nur die Ergebnisse von rekordkonformen Strecken zugrunde legt.

Die deutschen Männer setzten ihren erfolgreichen Trend aus dem Jahr 2014 fort. Dass Arne Gabius in Frankfurt mit 2:08:33 Stunden den 27 Jahre alten Rekord von Jörg Peter gebrochen hat, das hätte noch vor 15 Monaten sicher niemand für möglich gehalten.

Dagegen sieht es am Anfang des Olympiajahres bei den Frauen nicht so gut aus. Nur eine deutsche Läuferin erzielte 2015 eine Zeit unter 2:30 Stunden, die Olympianorm hat noch keine unterboten.

Sehr gut stehen weiterhin die deutschen Top-Laufveranstalter bezüglich der spitzensportlichen Leistungen da. Der BMW Berlin-Marathon hat seine Position als schnellster Lauf der Welt einmal mehr bestätigt. Die beiden Sieger sind jeweils auch die Jahresweltbesten: Eliud Kipchoge lief 2:04:00, seine Landsfrau Gladys Cherono 2:19:25.

In der Liste der schnellsten Marathonrennen der Welt (siehe Statistik) führt Berlin bei den Männern klar und liegt bei den Frauen auf Rang zwei. Noch ein zweiter deutscher Marathon ist in den Top Ten: Frankfurt hielt bei den Männern Platz sieben und verbesserte sich bei den Frauen sogar von Rang acht auf Platz sechs.

Gemessen an dieser Liste, hat kein anderes Land in der Welt zwei so schnelle Marathonrennen.

Ob die Statistiken in den nächsten Wochen gegebenenfalls geändert werden müssen, bleibt abzuwarten. Die internationale Anti-Doping-Agentur WADA will dann einen weiteren Bericht vorlegen.

Im Jahr 2015 gab es zwei prominente Dopingfälle, die den Marathon betrafen: Die Russin Mariya Konovalova, die als Zweite des japanischen Nagoya-Marathons mit 2:22:27 Stunden den Master-Weltrekord (Altersklasse ab 40 Jahre) von Irina Mikitenko gebrochen hatte, und die Ukrainerin Tetyana Gamera-Shmyrko, die nach einem fünften Platz bei Olympia 2012 dreimal in Folge den Osaka-Marathon gewann.

Männer: Eliud Kipchoge dominiert, Aufwärtstrend im Sog von Arne Gabius

Nach Weltrekorden 2013 und 2014 sowie drei beziehungsweise zwei Zeiten von unter 2:04 Stunden in jenen beiden Jahren setzte sich dieser Höhenflug in den vergangenen zwölf Monaten nicht fort. Acht Zeiten von unter 2:05 Stunden gab es noch 2014, zuletzt waren es nur noch drei. Einige der Stars konnten im vergangenen Jahr aus unterschiedlichen Gründen ihr Potenzial nicht umsetzen. Äthiopiens große Hoffnung, Kenenisa Bekele, ging im Januar beim Dubai-Marathon verletzt aus dem Rennen und ist bis heute noch nicht in Topform.

Eliud Kipchoge hätte in Berlin unter normalen Umständen wohl in den Bereich des aktuellen Weltrekordes seines Landsmannes Dennis Kimetto (2:02:57) laufen können. Doch ungewöhnliche Materialprobleme stoppten eine Weltrekordjagd. Aufgrund von Schuhproblemen lief Eliud Kipchoge in Berlin praktisch ohne Innensohlen. Diese hatten sich aus dem Schuh heraus geschoben. Dass er trotzdem noch mit 2:04:00 Stunden gewann und die neuntbeste je gelaufene Zeit auf einer rekordkonformen Strecke erreichte, zeigt die außerordentliche Klasse des Läufers.

Kipchoge ist derzeit als Favorit auf die olympische Marathon-Goldmedaille anzusehen.

Die drei Kenianer Wilson Kipsang, Dennis Kimetto und Emmanuel Mutai waren nicht so stark wie in den Jahren zuvor. Kipsang und Kimetto konzentrierten sich nach guten Rennen beim London-Marathon im April auf den Weltmeisterschafts-Marathon in Peking, kamen aber dort mit den sommerlichen Bedingungen nicht zurecht. Weltmeister wurde mit Ghirmay Ghebreslassie schließlich ein Außenseiter aus Eritrea.

Die am hochkarätigsten besetzten City-Marathonrennen fanden einmal mehr in London im Frühjahr und in New York im Herbst statt. An der Themse siegte Eliud Kipchoge - er ist nun schon zwei Jahre im Marathon ungeschlagen und hat in Folge Rotterdam, Chicago, London und Berlin gewonnen - mit 2:04:42 knapp vor Kipsang (2:04:47) und Kimetto (2:05:50). In New York war im November der Kenianer Stanley Biwott mit 2:10:34 vorne.

Sehr schnelle Zeiten fehlen im Jahr 2015 vom Chicago-Marathon.

Dies hat den Hintergrund, dass die Veranstalter trotz ihrer flachen Strecke kurzfristig auf den Einsatz von Tempomachern verzichteten - sehr zum Ärger einiger Topläufer, die sich auf ein schnelles Rennen vorbereitet hatten. Nutznießer dieser Vorgehensweise in Chicago könnten in diesem Jahr unter anderen der Berlin- und der Frankfurt-Marathon sein. Denn Athleten, die im Herbst ein schnelles Rennen suchen und in der Vergangenheit Chicago im Blick hatten, werden sich nun anders orientieren.

Im Rennen um die olympischen Startplätze - jede Nation darf nur drei Athleten nominieren - wird der extrem harte Konkurrenzkampf bei den Kenianern und Äthiopiern sicherlich einige Topzeiten in den ersten vier Monaten dieses Jahres produzieren. Bereits am 22. Januar findet der Dubai-Marathon statt, den zuletzt die Äthiopier dominierten.

Arne Gabius (LT Haspa Marathon Hamburg) sorgte mit seinem Rekordrennen in Frankfurt für den größten deutschen Erfolg im Männer-Marathon seit dem sensationellen Gewinn der olympischen Bronzemedaille von Stephan Freigang 1992 in Barcelona. Die 2:08:33 des 34-Jährigen dürften dabei sicher noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. Erstmals seit Olympia 2000 in Sydney wird mit Arne Gabius wieder ein deutscher Läufer bei den Spielen den Marathon laufen. Zuvor wird er noch bei einem Frühjahrs-Klassiker an den Start gehen.

Erfreulich ist aber auch, dass der Erfolg von Arne Gabius Sogwirkung zu haben scheint. Der 28-jährige Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg) kam in Berlin im zweiten Anlauf erstmals ins Ziel eines Marathons und erreichte dabei beachtliche 2:12:50 Stunden. Damit verpasste er die deutsche Olympia-Norm um lediglich 35 Sekunden. Nur ein Jahr älter ist Julian Flügel (TSG 08 Roth), der sich in Berlin auf 2:13:57 steigerte.

Während der EM-Achte von 2014, André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf), im vergangenen Jahr einmal mehr Verletzungspech hatte und ein Karriereende absehbar ist, bleibt abzuwarten wie sich Steffen Uliczka (SG TSV Kronshagen-Kieler TB) im Marathon weiter entwickelt. Nach einem misslungenen Marathon-Debüt in Hamburg (2:20:19) will er schon sehr bald einen neuen Anlauf nehmen.

Frauen: Starke Newcomerin Gladys Cherono, Lisa Hahner schnellste Deutsche

Die Entdeckung des Jahres im Frauen-Marathon war Gladys Cherono. Die Kenianerin lief zunächst in Dubai ein beeindruckendes Debüt über die 42,195 km und musste sich dabei im Endspurt der Äthiopierin Aselefech Mergia um lediglich eine Sekunde geschlagen geben. Mit 2:20:03 erzielte die inzwischen 32-Jährige auf Anhieb eine Weltklassezeit und lief das drittschnellste Debüt aller Zeiten. In ihrem zweiten Marathon in Berlin steigerte sich Gladys Cherono auf 2:19:25. Mit der elftschnellsten je gelaufenen Zeit wurde sie zur siebtschnellsten Läuferin der Marathongeschichte. Auf einem rekordkonformen Kurs war keine Athletin seit April 2012 schneller als Cherono in Berlin.

Neben Gladys Cherono blieb 2015 noch eine zweite Läuferin unter 2:20 Stunden. Die Äthiopierin Mare Dibaba gewann im Januar in Xiamen (China) mit 2:19:52. Im August siegte sie auch bei der WM in Peking und wurde hauptsächlich aufgrund dieser beiden Erfolge von den AIMS-Mitgliedern zur Marathonläuferin des Jahres gewählt.

Sieben Zeiten gab es bei den Frauen insgesamt unter 2:21 Stunden - zwei mehr als noch im Jahr zuvor. Einen bemerkenswerten Rekord stellte bezüglich der Breite in der Spitze der Dubai-Marathon auf. Zwölf Läuferinnen rannten unter 2:25 Stunden - das gab es noch nie. Sieben von ihnen liefen schneller als 2:23.


Neben Gladys Cherono und Mare Dibaba ist im olympischen Jahr sicherlich auch mit  Mary Keitany zu rechnen. Die zweitschnellste Läuferin aller Zeiten war im Frühjahr nicht in Topform und musste sich daher in London hinter der Äthiopierin Tigist Tufa (2:23:22) mit Rang zwei in 2:23:40 begnügen. Doch in New York meldete sich Mary Keitany eindrucksvoll zurück. Sie gewann das Rennen souverän in 2:24:25 vor Aselefech Mergia (2:25:32). Vor vier Jahren war Mary Keitany schon einmal die Olympia-Favoritin, musste sich dann aber mit Rang vier zufrieden geben. Vielleicht gelingt ihr dieses Mal in Rio der ganz große Sieg.

Wie schon 2014 blieb auch im vergangenen Jahr nur eine deutsche Läuferin unter 2:30 Stunden.

War es 2014 Anna Hahner (Run2Sky/Gengenbach/2:26:44) so konnte sich nun ihre Zwillingsschwester Lisa in Frankfurt auf 2:28:39 steigern. Um ärgerliche neun Sekunden verfehlte die Läuferin von Run2Sky nach einer langen Verletzungsmisere die deutsche Olympianorm. Anna Hahner (2:30:19) und die ebenfalls von Verletzungen geplagte Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg/2:30:40) folgen in der Rangliste.

Während Sabrina Mockenhaupt nach einem Fußbruch keine Chance mehr hat, sich im Marathon noch für Rio zu qualifizieren, dürften Anna und Lisa Hahner im Frühjahr einen weiteren Anlauf unternehmen. Sollte die Äthiopierin Fate Tola (LG Braunschweig), die in Berlin 2:28:24 gelaufen war, rechtzeitig die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten, könnte sie bei Olympia starten.

Ausgewählte Marathon-Highlights 2016

22. Januar        Dubai-Marathon
28. Februar       Tokio-Marathon
3. April             Paris-Marathon
10. April           Rotterdam-Marathon
                       Wien-Marathon
                       Rom-Marathon
                       Hannover-Marathon
17. April           Hamburg-Marathon
18. April           Boston-Marathon
24. April           London-Marathon
8. Mai              Prag-Marathon
14. August       Olympia-Marathon, Frauen, Rio
21. August       Olympia-Marathon, Männer, Rio
25. September Berlin-Marathon
2. Oktober       Köln-Marathon
9. Oktober       Chicago-Marathon
9. Oktober       Eindhoven-Marathon
16. Oktober     Amsterdam-Marathon
30. Oktober     Frankfurt-Marathon
6. November    New York-Marathon
13. November  Athen-Marathon

Marathon-Statistik der Männer

Die schnellsten Zeiten 2015

2:04:00    Eliud Kipchoge      KEN      Berlin     27.9.
2:04:42    Kipchoge (2)                        London    26.4.
2:04:47    Wilson Kipsang        KEN       London    26.4.
2:05:21    Eliud Kiptanui          KEN       Berlin      27.9.
2:05:28    Berhanu Lemi         ETH        Dubai        23.1.
2:05:49    Mark Korir              KEN        Paris        12.4.
2:05:50    Dennis Kimetto       KEN        London     26.4.
2:05:52    Lelisa Desisa          ETH        Dubai        23.1.
2:05:52    Stephen Chebogut  KEN        Eindhoven 11.10.
2:05:58    Deribe Robi            ETH        Eindhoven  11.10.
2:06:00    Endeshaw Negesse ETH        Tokio         22.2.
2:06:00    Mark Kiptoo           KEN        Eindhoven  11.10.
2:06:06    Deribe Robi            ETH        Dubai        23.1.
2:06:11    Wilson Erupe          KEN        Seoul        15.3.
2:06:13    John Mwangangi     KEN        Valencia    15.11.

Die besten Deutschen

2:08:33     Arne Gabius        LTH Marathon Hamburg    Frankfurt    25.10.
2:12:50     Philipp Pflieger    LG TF Regensburg            Berlin         27.9.
2:13:57     Julian Flügel       TSG 08 Roth                     Berlin         27.9.

Keine weiteren Zeiten unter 2:16 Stunden.

Die besten Zeiten aller Zeiten

(Ergebnisse aus 2015 gefettet)
2:02:57    Dennis Kimetto     KEN    Berlin            28.9.2014
2:03:13    Emmanuel Mutai      KEN    Berlin            28.9.2014
2:03:23    Wilson Kipsang        KEN    Berlin            29.9.2013
2:03:38    Patrick Makau          KEN    Berlin            25.9.2011
2:03:42    Kipsang (2)                       Frankfurt       30.10.2011
2:03:45    Kimetto (2)             KEN    Chicago         13.10.2013
2:03:52    Mutai (2)                KEN    Chicago         13.10.2013
2:03:59    Haile Gebrselassie   ETH    Berlin             28.9.2008
2:04:00   Eliud Kipchoge     KEN    Berlin           27.9.2015    
2:04:05    Kipchoge (2)                    Berlin            29.9.2013
2:04:11    Kipchoge (3)           KEN   Chicago         12.10.2014
2:04:15    Geoffrey Mutai        KEN    Berlin            30.9.2012        
2:04:16    Kimetto (3)                      Berlin            30.9.2012
2:04:23    Ayele Abshero         ETH   Dubai             27.1.2012
2:04:26    Gebrselassie (2)               Berlin            30.9.2007

Boston-Marathon
2:03:02    Geoffrey Mutai        KEN    Boston          18.4.2011
2:03:06    Moses Mosop          KEN    Boston          18.4.2011

Die Zeiten des Boston-Marathons können nicht offiziell als Welt- oder Kontinentalrekorde beziehungsweise nationale Rekorde anerkannt werden, da die Strecke nicht die entsprechenden Kriterien erfüllt (max. Gefälle von einem Meter pro Kilometer, Start und Ziel dürfen max. 50 % der Gesamtlaufstrecke voneinander entfernt liegen). Das Gefälle auf dem Punkt-zu-Punkt-Kurs von Boston beträgt 139 m.

Die schnellsten City-Marathonläufe

Gewertet wird der Durchschnitt der jeweils zehn schnellsten je erzielten Zeiten des Rennens.

1. BERLIN                   2:03:49,2
2:02:57    Kimetto        KEN    2014
2:03:13    E. Mutai        KEN    2014
2:03:23    Kipsang        KEN    2013
2:03:38    Makau          KEN    2011
2:03:59    Gebrselassie ETH    2008
2:04:00    Kipchoge      KEN    2015
2:04:05    Kipchoge      KEN    2013
2:04:15    G. Mutai       KEN    2012
2:04:16    Kimetto        KEN    2012
2:04:26    Gebrselassie ETH    2007

2. CHICAGO      
         2:04:39,8
2:03:45    Kimetto        KEN    2013
2:03:52    E. Mutai        KEN    2013
2:04:11    Kipchoge       KEN    2014
2:04:28    Kitwara         KEN    2014
2:04:32    Chumba        KEN    2014
2:04:38    Kebede         ETH    2012
2:04:52    Lelisa            ETH    2012
2:05:16    Kitwara         KEN    2013
2:05:27    Regassa        ETH    2012
2:05:37    Mosop           KEN    2011

3. DUBAI                     2:04:45,9
2:04:23    Abshero        ETH    2012
2:04:32    Mekonnen     ETH    2014
2:04:45    Desisa          ETH    2013
2:04:48    Shiferaw       ETH    2013
2:04:49    Tola              ETH    2013
2:04:50    Sefir             ETH    2012
2:04:52    Negesse        ETH    2013
2:04:53    Gebrselassie  ETH    2008
2:04:53    Koech           KEN    2013
2:04:54    Geneti          ETH    2012

4. ROTTERDAM          2:04:50,9
2:04:27    Kibet          KEN    2009
2:04:27    Kwambai    KEN    2009
2:04:48    Makau        KEN    2010
2:04:48    Tsegay        ETH    2012
2:04:50    Feleke        ETH    2012
2:04:55    Mutai         KEN    2010
2:05:00    Kipchoge    KEN    2014
2:05:03    Mosop        KEN    2012
2.05:04    Kirui           KEN    2009
2:05:13    Kipruto       KEN    2010

5. LONDON               2:04:56,1
2:04:29    W. Kipsang KEN    2014
2:04:40    E. Mutai     KEN    2011
2:04:42    Kipchoge    KEN    2015
2:04:44    Kipsang      KEN    2012
2:04:47    Kipsang      KEN    2015
2:04:55    S. Biwott    KEN    2014
2:05:10    Wanjiru      KEN    2009
2:05:15    Lel             KEN    2008
2:05:19    Kebede       ETH    2010
2:05:20    Kebede       ETH    2009

6. BOSTON                    2:05:20,6
2:03:02    G. Mutai         KEN    2011
2:03:06    Mosop            KEN    2011
2:04:53    Gebremariam ETH    2011
2:04:58    Hall               USA    2011
2:05:52    Kip. Cheruiyot KEN    2010
2:06:13    Cherkos          ETH    2011
2:06:43    Kip. Cheruiyot KEN    2011
2:07:10    Sanga            KEN    2011
2:07:14    Cheruiyot       KEN    2006
2:07:15    N'Deti            KEN    1994

7. FRANKFURT        2:05:40,3

2:03:42 Kipsang       KEN    2011
2:04:57    Kipsang    KEN    2010
2:05:16    Matebo     KEN    2011
2:05:25    Metebor    KEN    2011
2:06:07    Sanga       KEN   2011
2:06:08    Makau      KEN    2012
2:06:14    Kirwa        KEN   2009
2:06:15    Kipruto     KEN    2013
2:06:16    Kiptoo      KEN    2013
2:06:23    Cheruiyot KEN    2009

8. PARIS                2:05:57,2
9. AMSTERDAM     2:06:00,4
10. EINDHOVEN    2:06:08,8


Statistik: race-news-service.com

Marathon-Statistik der Frauen

Die schnellsten Zeiten 2015

2:19:25   Gladys Cherono    KEN    Berlin     27.9.
2:19:52    Mare Dibaba           ETH    Xiamen    3.1.
2:20:02    Aselefech Mergia     ETH    Dubai      23.1.
2:20:03    Cherono (2)            KEN    Dubai      23.1.
2:20:21    Lucy Kabuu            KEN    Dubai       23.1.
2:20:48    Aberu Kebede         ETH    Berlin       27.9.
2:20:59    Shure Demise         ETH    Dubai       23.1.
2:21:17    Aberu Kebede         ETH    Dubai       23.1.
2:21:56    Mulu Seboka           ETH    Dubai       23.1.
2:22:08    Eunice Kirwa           BRN   Nagoya     8.3.
2:22:48    Sairi Maeda            JPN    Nagoya      8.3.
2:22:51    Tadelech Bekele      ETH    Dubai        23.1.
2:23:06    Aliaksandra Duliba  BLR    Dubai        23.1.
2:23:12    Gulume Tollesa       ETH    Frankfurt   25.10.
2:23:12    Dinknesh Mekash    ETH    Frankfurt   25.10.

Die besten Deutschen

2:28:39     Lisa Hahner                Run2Sky/Gengenbach    Frankfurt  25.10.
2:30:19     Anna Hahner              Run2Sky/Gengenbach    Berlin       27.9.
2:30:40     Sabrina Mockenhaupt  LG Sieg                         Valencia   15.11.
2:33:54     Mona Stockhecke        LTH Marathon Hamburg  Frankfurt  25.10.

Fate Tola (LG Braunschweig) lief am 27. September in Berlin 2:28:24. Die Äthiopierin hat die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt.

Keine weiteren Zeiten unter 2:35 Stunden.

Die besten Zeiten aller Zeiten

(Ergebnisse aus 2015 gefettet)
2:15:25    Paula Radcliffe       GBR   London    13.4.2003
2:17:18    Radcliffe (2)                   Chicago    13.10.2002
2:17:42    Radcliffe (3)                   London     17.4.2005
2:18:37    Mary Keitany         KEN   London     22.4.2012
2:18:47    Catherine Ndereba KEN   Chicago    7.10.2001
2:18:56    Radcliffe (4)                   London     14.4.2002
2:18:58    Tiki Gelana            ETH   Rotterdam 15.4.2012
2:19:12    Mizuki Noguchi       JPN   Berlin        25.9.2005
2:19:19    Irina Mikitenko       GER  Berlin        28.9.2008
2:19:19    Keitany (2)                    London      17.4.2011
2:19:25    Gladys Cherono   KEN  Berlin      27.9.2015
2:19:26    Ndereba (2)                   Chicago     13.10.2002
2:19:31    Aselefech Mergia    ETH   Dubai       27.1.2012
2:19:34    Lucy Kabuu            KEN  Dubai        27.1.2012
2:19:36    Deena Kastor         USA   London     23.4.2006

Boston-Marathon
2:18:57    Rita Jeptoo *         KEN   Boston       21.4.2014

Die Zeiten des Boston-Marathons können nicht offiziell als Welt- oder Kontinentalrekorde beziehungsweise nationale Rekorde anerkannt werden, da die Strecke nicht die entsprechenden Kriterien erfüllt (max. Gefälle von einem Meter pro Kilometer, Start und Ziel dürfen max. 50 % der Gesamtlaufstrecke voneinander entfernt liegen). Das Gefälle auf dem Punkt-zu-Punkt-Kurs von Boston beträgt 139 m.
* Rita Jeptoo wurde im Oktober 2014 positiv getestet und danach wegen Dopings gesperrt.

Die schnellsten City-Marathonläufe

Gewertet wird der Durchschnitt der jeweils zehn schnellsten je erzielten Zeiten des Rennens.

1. LONDON              2:18:58,9
2:15:25    Radcliffe    GBR    2003
2:17:42    Radcliffe    GBR    2005
2:18:37    Keitany      KEN    2012
2:18:56    Radcliffe    GBR    2002
2:19:19    Keitany      KEN    2011
2:19:36    Kastor        USA    2006
2:19:50    E. Kiplagat  KEN    2012
2:19:55    Ndereba     KEN    2003
2:20:14    P. Jeptoo    KEN    2012
2:20:15    P. Jeptoo    KEN    2013

2. BERLIN        2:19:52,5
2:19:12    Noguchi      JPN    2005
2:19:19    Mikitenko   GER    2008
2:19:25    Cherono     KEN    2015
2:19:41    Shibui        JPN    2004
2:19:44    F. Kiplagat  KEN    2011
2:19:46    Takahashi   JPN    2001
2:20:18    Tsegaye      ETH    2014
2:20:27    Tadese        ETH    2014
2:20:30    Kebede       ETH    2012
2:20:43    Loroupe      KEN    1999

3. DUBAI                   2:20:16,2
2:19:31    Mergia        ETH    2012
2:19:34    Kabuu         KEN    2012
2:19:52    Dibaba        ETH    2012
2:20:02    Mergia        ETH    2015
2:20:03    Cherono      ETH    2015
2:20:21    Kabuu         KEN    2015
2:20:30    Bekele        ETH    2012
2:20:33    Kebede       ETH    2012
2:20:59    Demise       ETH    2015
2:21:17    Kebede       ETH    2015

4. CHICAGO                2:20:29,3
2:17:18    Radcliffe       GBR    2002
2:18:47    Ndereba       KEN    2001
2:19:26    Ndereba       KEN    2002
2:19:57    R. Jeptoo     KEN    2013
2:20:42    Adere           ETH    2006
2:20:47    Bogomolova RUS    2006
2:20:48    Sumgong     KEN    2013
2:21:21    Benoit         USA    1985
2:21:22    Shibui         JPN    2002
2:21:25    Kastor         USA    2005

5. BOSTON                2:20:53,1
2:18:57    R. Jeptoo    KEN    2014
2:19:59    Deba          ETH    2014
2:20:35    M. Dibaba   ETH    2014
2:20:41    Sumgong    KEN    2014
2:20:43    Okayo        KEN    2002
2:21:12    Ndereba     KEN    2002    
2:21:28    Melkamu    ETH    2014
2:21:29    Duliba        BLR    2014
2:21:45    Pippig        GER    1994
2:22:02    Flanagan   USA    2014

6. FRANKFURT           2:22:32,2
2:21:01    Melkamu      ETH    2012
2:21:39    Rono            KEN    2012
2:21:59    Daska          ETH    2011
2:22:21    Kebede        ETH    2014
2:22:34    Kilel             KEN    2013
2:23:00    Chepchirchir KEN    2013
2:23:01    B. Dibaba     ETH    2013
2:23:12    Tollesa         ETH    2015
2:23:12    Mekash        ETH    2015
2:23:23    Daska          ETH    2013

7. OSAKA                   2:22:36
2:21:18    Noguchi       JPN   2003
2:21:45    Chiba          JPN    2003
2:21:51    Sakamoto   JPN    2003
2:22:22    Kiplagat      KEN    2003
2:22:54    Simon         ROM   2000
2:22:56    Hiroyama    JPN    2000
2:22:56    Prokupcuka LAT    2005
2:23:11    Shibui        JPN     2001
2:23:23    Shigetomo  JPN    2012
2:23:24    Simon        ROM   1999

8.    PEKING              2:22:35,7
9.    PARIS                 2:22:43,8
10.  ROTTERDAM       2:22:48,0


Statistik: race-news-service.com