• Berhanu Shiferaw (ETH) ist der Mann mit der schnellsten Vorleistung beim Sevilla Marathon am kommenden Sonntag.
    Berhanu Shiferaw (ETH) ist der Mann mit der schnellsten Vorleistung beim Sevilla Marathon am kommenden Sonntag. © Helmut Winter
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Zurich Maratón Sevilla am 21. Februar 2016: 13000 Starter und der Kursrekord in Gefahr - Helmut Winter berichtet

Die Veranstalter des Zurich Maratón Sevilla werben mit der flachsten Marathonstrecke in Europa (ca. 10 m max. Höhendifferenz) und einem Streckenrekord von 2:08:33 durch Cosmas Kiplimo Lagat (KEN).

Zusammen mit 13000 Breitensportlern werden Eliteathleten am Start sein, die diese Marke durchaus gefährden könnten. Ob es auch in Regionen der schnellsten Zeit auf spanischem Terrain von 2:06:13 durch John Mwangangi (Valenica 2015) gehen kann, wird auch von den äußeren Bedingungen abhängen.

Unweit des Stadions der Leichtathletik-WM im Jahr 1999 wird Berhanu Shiferaw (ETH) mit einer Bestzeit von 2:0:48 als schnellster Läufer am Sonntag an der Startlinie stehen.

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Cosmas Kiplimo Lagat ist als Streckenrekordler aus dem Jahr 2014 wieder am Start. Weitere schnelle Leute sind die beiden Marokkaner Adil Annani und Hassane Ahouchar mit Bestzeiten von 2:07:43 bzw. 2:08:47. Neben dem Debütanten Dawit Weldeselasie (ERI) als Stundenläufer im Halbmarathon werden eine ganze Armada spanischer Läufer dabei sein, für die es um die Fahrkarte nach Olympia in Rio gehen wird: Jesus España, Carles Castillejo, Jaume Leiva, Jose Carlos Hernandez und Javier Diaz Carretero.

Für diese Herren geht es in Sevilla auch um die Ehren eines spanischen Meisters. Als Aspiranten auf den spanischen Mastertitel haben die Altmeister Abel Anton und Martin Fiz gemeldet.

Bei den Frauen ist Miriam Wangari (KEN) mit einem Hausrekord von 2:27:53 die Topfavoritin.

Weitere Eliteläuferinnen sind Marily Dos Santos (BRA), Zarife Worku Boku und Serkalem Taye Guiliat (beide ETH). Von der iberischen Halbinsel sind dabei: Filomena Costa (POR), Paula Gonzalez Berodia , Estela Navascues, Esther Hidalgo, Sonia Bejarano, Estela Navascues und Marta Silvestre (alle ESP), die im Bereich um 2:30 Stunden und etwas darunter einzuordnen sind.

Helmut Winter