• Hellen Obiri gehört zu den Favoritinnen über 5.000 m in London.
    Hellen Obiri gehört zu den Favoritinnen über 5.000 m in London. © Victah Sailer
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WM-Aktuell - London 2017: Alina Reh verpasst trotz Bestzeit das 5.000-m-Finale

Alina Reh hat bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London das Finale über 5.000 m verpasst. Bei ihrem ersten Start bei einer globalen Meisterschaft schlug sich die erst 20-jährige Läuferin des SSV Ulm mit einer persönlichen Bestzeit trotzdem achtbar.

Im ersten der beiden Vorläufe wurde Alina Reh Neunte mit 15:10,01 Minuten. Damit steigerte sie sich um rund eine halbe Sekunde. Um das Finale zu erreichen, hätte sie knapp drei Sekunden schneller laufen müssen.

Diesen ersten, stark besetzten Vorlauf gewann die Kenianerin Hellen Obiri, die nach 14:56,70 Minuten knapp vor der 10.000-m-Weltmeisterin Almaz Ayana (14:57,06) und deren äthiopischer Landsfrau Senbere Teferi (14:57,23) im Ziel war. Um den Finaleinzug kämpfen musste Laura Muir. Drei Tage nach ihrem vierten Platz im Finale über 1.500 m belegte die Britin Rang sieben in 14:59,34 Minuten. Aufgrund der schnellen Zeit kam sie noch in den Endlauf. Das schaffte dagegen Yasemin Can nicht. Die aus Kenia stammende Türkin - amtierende Europameisterin über 5.000 und 10.000 m - wurde Achte mit 15:08,20.

Den zweiten Vorlauf gewann Letesenbet Gidey (Äthiopien) in 14:59,34 Minuten vor Sifan Hassan (Niederlande/14:59,85) und Shelby Houlihan (USA/15:00,37). Als Vierte erreichte auch die Tochter der früheren Weltklasseläuferin Liz McColgan, Eilish McColgan (Großbritannien/15:00,38), das Finale. Nach ihrem schwachen Auftritt über 1.500 m verzichtete Genzebe Dibaba (Äthiopien) auf ihren Start über 5.000 m.

Timo Benitz und Homiyu Tesfaye im Halbfinale über 1.500 Meter

Für die Männer begann am Donnerstag der 1.500-m-Wettbewerb. Gut schlugen sich dabei die beiden deutschen Läufer Timo Benitz (LG farbtex Nordschwarzwald) und Homiyu Tesfaye (Eintracht Frankfurt), die beide souverän das Halbfinale erreichten. Im ersten der drei Vorläufe entwickelte sich ein langsames Rennen, so dass Timo Benitz am Ende seine Spurt-Qualitäten einsetzen konnte. Er wurde Dritter in 3:46,01. Es gewann der Kenianer Elijah Manangoi mit 3:45,93.

Nachdem Sadik Mikhou (Bahrain) den zweiten Vorlauf in 3:42,12 gewonnen hatte, wurde der letzte Vorlauf erwartungsgemäß schneller. Hier setzte sich der Australier Luke Mathews in 3:38,19 durch. Homiyu Tesfaye wurde Fünfter mit 3:38,57.

Am Donnerstag fanden in London keine Finalläufe über die Mittel- und Langstrecken statt. Am Freitag steht das Finale der Frauen über 3.000 m Hindernis auf dem WM-Programm.

Hier startet Gesa-Felicitas Krause (Silvesterlauf Trier), die zumindest sehr gute Platzierungschancen hat.

race-news-service.com

Stats by Ken K Nakamura:

Day 7 

TJ 

Taylor now has third gold at WC TJ, most in this event at WC, one more than Edwards

Both Taylor and Claye now have three medals at WC TJ

Evora won 4th medals at WC TJ; he is still one short of Jonathan Edwards' five total medals at WC TJ

For the first time in history of WC TJ, a nation (this case USA) went 1-2; previously a nation went 1&3 in 3 occasions
(US in 1991 and 2011, CUB in 1997) 

Winning margin of 5cm is second smallest in the history of WC TJ; 3cm in 1991 is the smallest


400mH

Kori Cater became first World Youth Champ medalist at 100mH to win the World Champ 400mH

For the second time in WC history US went 1-2; in 1995 Batten and Buford got gold and silver
In 1983 USSR went 1-2


200m 

First medal for TUR at 200m either at WC or OG

0.02 sec difference between 1st and 3rd tied the smallest ever at WC 200m; previously 0.02 sec was also recorded in 1987

For the first time since 2001, European won the WC 200m (in 2001 Kendris of GRE won)


JT qualifying 

82.46 is the longest JT that failed to qualify for the final in WC; previously 81.66 was not enough

Vetter threw 91.20, which is the longest JT in qualifying round of WC 
Best JT in qualifying round of WC was 90.76 before today

91.20 is the 4th longest JT  in WC

This throw would have won every WC except Edmonton (2001) and Beijing