• GORE-TEX® Transalpine-Run am 9. September   2017
    GORE-TEX® Transalpine-Run am 9. September 2017 © Wilfried Raatz
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Eines der emotionalsten Rennen weltweit - GORE-TEX® Transalpine-Run am 9. September 2017

Am 3. September startet die 13. Auflage des Transalpine-Run mit Start in Fischen im Allgäu und Ziel in Sulden am Ortler in Südtirol – 263 km mit 15.463 Höhenmeter sind das Maß der Dinge von Wilfried Raatz

Die 13. Auflage des GORE-TEX® Transalpine-Run steht in den Startlöchern. Für die einen ist es das Abenteuer ihres Lebens, für die anderen die sportliche Herausforderung überhaupt, quasi die Tour de France für Trailrunner.

Für viele ist es die soziale Komponente, das Laufen im Zweier-Team, das über sieben Tage zusammenschweißt. Am 3. September geht's wieder los, Start ist in Fischen im Allgäu, Ziel am 9. September im italienischen Sulden am Ortler. Dazwischen liegen 263 Kilometer und 15.463 Höhenmeter. Gemeldet sind für dieses außergewöhnliche Spektakel wiederum 300 Teams aus aller Welt. 

Viele halten diesen Klassiker der Alpenüberquerungen für den emotionalsten Lauf überhaupt - wohlgemerkt weltweit. 

Mit dabei der Sieger von 2014, Stephan Hugenschmidt. Zusammen mit Matthias Dippacher könnte Hugenschmidt die Nachfolge der Vorjahressieger Daniel Jung und Helmut Schiessl antreten. Der Wahl-Schweizer Hugenschmidt hält sich naturgemäß mit Prognosen zurück: "Ich glaube, dass wir als Team ganz gut funktionieren. Was dann am Ende für eine Platzierung rauskommt, ist doch zweitrangig!" 

Den Transalpine-Run nur auf seine gewaltigen Zahlen und überwältigenden Fakten zu reduzieren, wäre in der Tat etwas einfach. Denn auch die 13. Auflage dieses ebenso einzigartigen wie legendären Traillaufs für Zweierteams über die Alpen ist weitaus mehr. „Die großartige Landschaft gepaart mit einem einzigartigen Kameradschaftsgeist unter den Läufern rühren mich immer wieder zu Tränen und zeigen mir jedes Jahr aufs Neue, warum der GORE-TEX® Transalpine-Run mehr ist, als nur ein Rennen - eine unvergessliche Lebenserfahrung!", so Annette Hanssum vom Titelsponsor GoreTex.

Ein Abenteuer, eine extreme sportliche Herausforderung, für die Läuferinnen und Läufer aus der ganzen Welt anreisen. Der Star ist natürlich die Strecke, die 2017 wieder als Westroute gelaufen wird und mit einigen spektakulären Neuerungen aufwartet. Die 13. Auflage startet zum ersten Mal in Fischen im Allgäu.

Von dort führt die Strecke von den Allgäuer Alpen über die Grenze nach Österreich in die Lechtaler Alpen und gastiert in den beiden Orten Lech und St. Anton am Arlberg. Weiter geht es nach Landeck und über die Schweizer Grenze nach Samnaun und Scuol. Auf der sechsten der sieben Teilstücke führt die Route die Teilnehmer zum ersten Mal nach Prad am Stilfser Joch in Italien. Die siebte und letzte Etappe endet schließlich in Sulden am Fuße von „König Ortler".

Die läuferischen Highlights 2017 sind die romantische und gleichzeitig spektakuläre Uinaschlucht mit ihren Felswänden und Tunneln, welche die Teilnehmer am sechsten Tag durchqueren. Diese Etappe wartet aber auch noch mit traumhaften Singletrails von Glurns nach Soles und weiter bis hinauf zum Schloss Lichtenberg auf. Dieser neue Abschnitt ist in enger Zusammenarbeit mit den Streckenexperten vor Ort in Prad entstanden und ist sicherlich ein neuer Höhepunkt auf der bewährten Route.

Die finale Etappe ist ein einziger Traum. Die Strecke führt das Tabarettatal hinauf zur Tabarettascharte, nur 400m unterhalb des beeindruckenden Gletscherbruchs der Ortler Nord-West Wand. Im Blick die markante Prayer-Hütte und die berühmte Ortler-Nordwand, ehe das Ziel in Sulden mit einer Höhe von fast 1800 m erreicht ist.

Im Vorjahr gewann die deutsch-italienische Kombination Jung/Schiessl. Aber auch die weiteren Wertungen wurden von deutschen Teams dominiert. Bei den Frauen gewannen Manishe Sina (Frankfurt/ Lisa Mehl (Esslingen), das beste Mixed-Team waren die in der Berglaufszene bestens bekannten Timo Zeiler und Melanie Albrecht und bei den Mastersläufern setzten sich Florian Holzinger und Stefan Holzner durch.

Wilfried Raatz