• Marcel-Gregoire Sambah Mekindah hat eine ganz besondere Beziehung zum EAM Kassel Marathon.
    Marcel-Gregoire Sambah Mekindah hat eine ganz besondere Beziehung zum EAM Kassel Marathon. © Michael Küppers
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Mit dem Herzen dabei - auch für die „Minis“ - EAM Kassel Marathon am 29. September bis 1. Oktober 2017

Marcel-Gregoire Sambah Mekindah hat eine ganz besondere Beziehung zum EAM Kassel Marathon. Seit 2008 läuft er jedes Jahr mit, in diesem Jahr feiert er mit seinem zehnten Halbmarathon-Start in Kassel ein Jubiläum.

Für den Kameruner, der seit 1990 in Kassel lebt, ist es jedes Mal wieder ein schönes Erlebnis. „Als ich damals gehört habe, dass es hier einen Marathon gibt, war ich froh, dass endlich Bewegung in die Stadt kam und dass hier jemand etwas bewegt“, erzählt der 54-Jährige, „seitdem bin ich immer dabei und unterstütze den Marathon, weil ich das toll finde.“

Und deshalb motiviert Marcel-Gregoire Sambah Mekindah auch seine Bekannten, Freunde und seine Mitarbeiter vom Sambah-Team Tennis-Service zum Start. Die Mannschaft gehört so schon traditionell zum Bild des EAM Kassel Marathon, ob beim Marathon, Halbmarathon oder in der Staffel. Holger Aselmeyer, einer der schnellsten Läufer Nordhessens, hat als Starter für das Sambah-Team Tennis-Service schon den Halbmarathon gewonnen (er läuft in diesem Jahr den ganzen Marathon), der Chef selbst bleibt bei den Zeiten eher etwas bescheidener.

„Aber unter zwei Stunden möchte ich beim Halbmarathon immer laufen“, sagt er und in der Regel gelingt es ihm auch. Im Ziel wird dann stets die Kamaruner Flagge zum Jubeln hervorgeholt - inzwischen ein Markenzeichen für den Hobby-Läufer, das dieser weltweit praktiziert. Denn Kassel ist nur eine Station von vielen.

Marcel-Gregoire ist in Berlin gelaufen und in New York, in Moskau und Madrid und bei zahlreichen anderen großen Marathons. In diesem Jahr stehen neben Kassel noch Budapest und Valencia auf dem Programm. Dabei kommt er oft mit den Großen ins Gespräch und diese stellen sich wie Mary Keitany, der schnellsten Marathon-Läuferin in einem Frauenrennen, oder Ex-Weltrekordler Wilson Kipsang gerne mit ihm aufs Foto. Die Fotos und Medaillen zeigen die Leidenschaft, mit der er dabei ist. 

Und ein besonderes Herz hat Marcel-Gregoire Sambah Mekindah für Kinder.

Schon oft hat er jungen Teilnehmern aus der Schule von Holger Aselmeyer als Pate einen Start beim Mini-Marathon ermöglicht. Auch in diesem Jahr hat er wieder die Startgebühren für einige Kinder übernommen. Mit seiner Firma, die bundesweit Tennisplätze instand hält, gehört er so zu den Förderern des Mini-Marathons. „Ich mache das immer“, sagt er, „es ist doch schön, wenn die Kinder glücklich und froh sein können, da bin ich gerne bereit, etwas zu geben.“

Und hofft, dass noch einige andere seinem Beispiel folgen, damit es viele glückliche junge Gesichter im Ziel gibt.

Denn, das weiß er aus eigener Erfahrung: „Es ist einfach immer ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man ins Ziel kommt.“

Wer gerne wie er als Pate den Mini-Marathon unterstützen möchte, kann sich im Marathon-Büro unter 0561-9331666 melden oder per Mail an info@kassel-marathon.de.

Weitere Infos zurt Patenschaft, zum Mini-Marathon und alle Unterstützer finden Sie hier.

Michael Küppers