• Sportstadtrat Jan-Christopher Rämer gab den Startschuss für die Hauptläufe
    Sportstadtrat Jan-Christopher Rämer gab den Startschuss für die Hauptläufe © Andrej Woiczik
  • Sieger
    Sieger © Andrej Woiczik
  • Startaufstellung
    Startaufstellung © Andrej Woiczik
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40. Friedrich-Ludwig-Jahn-Lauf 2017 der TuS Neukölln in der Neuköllner Hasenheide

Schneller EM-Teilnehmer aus Estland dominiert über 10,7 km

Am 05.11. 2017 lud die Leichtathletik-Abteilung des TuS Neukölln 1865 e.V. (Turn- und Sportverein Neukölln 1865 e.V.) alle laufbegeisterten Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Crosslauf durch den Volkspark Hasenheide zum 40 Mal ein.

Über 300 Teilnehmer folgten der Einladung und gingen bei meist sonnigem Himmel und Temperaturen um 10 Grad auf die vier angebotenen Laufstrecken von 800 m; 2,4 km; 3,6 km und 10,7 km.

Die meisten Teilnehmer gingen über 3,6 km an den Start und mussten somit nur eine Runde, auf eine der schwersten Crossstrecken in Berlin, „genießen“. Viele der 151 Crossläufer (innen) nahmen am Berlin-Cup teil, dessen letzter Wertungslauf beim 40. Friedrich-Ludwig-Jahn-Lauf der TuS Neukölln in der Neuköllner Hasenheide ausgetragen worden ist.

Sportstadtrat Jan-Christopher Rämer gab den Startschuss für die Hauptläufe über 3,6 km und 10,7 km und äußerte sich wie folgt: „Sehr gern gebe ich zu diesem 40. Jubiläum den Startschuss. Und ich danke dem TuS Neukölln sehr für die kontinuierliche Organisation dieser Laufveranstaltung in der Hasenheide. Eine schöne Tradition mit hoffentlich noch langer Zukunft“.

Der mehrfache Deutsche Meister über 800 Meter/Staffel Micha Heidenreich (VfV Spandau) wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann deutlich in 11:48 Minuten vor Justus Halbe (Alemannia Aachen Leichtathletik), welcher 14 Sekunden später zufrieden das Ziel erreichte.
Mariam Kostanian (TIB Berlin) und Anja Krüger (SCC  Berlin) lieferten sich bis kurz vor dem Zieleinlauf ein spannendes Rennen. Mit einer erneuten Tempoverschärfung siegte letztendlich Mariam Kostanian mit 6 Sekunden Vorsprung in 13:13 Minuten.

Drei anstrengende Runden mussten die Teilnehmer der 10,7 km unter ihre Füße nehmen, um im Ziel ihre Finisher-Medaille zu erhalten. Der talentierte Leonid Latsepov (Nõmme Athletics Club/Estland) lief bereits 28:33 Minuten über 10 km in diesem Jahr und fragte daher beim Veranstalter nach dem Streckenrekord nach.  

Dieser stammt aus den 80iger Jahren von der Berliner Lauflegende Ingo Sensburg und liegt bei 34:30 Minuten.

Doch bereits nach der ersten Runde war klar, dass dieser Uralt-Streckenrekord weiterhin Bestand haben wird. Da lag der Spitzenläufer aus Estland bereits über eine Minute hinter seinem Ziel zurück, hatte aber ausreichend Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Martin Ahlburg. Der schnelle Läufer als Estland wird am 10. Dezember in Šamorin, Slovakia, für sein Heimatland, in der U20 über 6 km bei den Cross-Europameisterschaften an den Start gehen.

Nach 10,7 km kam er dennoch zufrieden und ohne neuen Streckenrekord in 38:00 Minuten ins Ziel und lag fast 2 Minuten vor Martin Ahlburg. Bei den Frauen waren leider keine Spitzenathleten am Start, dennoch kann sich die Siegerzeit von 46:43 Minuten von Almut Dreßler sehen lassen.

Der  41. Friedrich-Ludwig-Jahn-Lauf der TuS Neukölln in der Neuköllner Hasenheide findet übrigens   am 4.11.2018 statt.

Andrej Woiczik  
TUS Neukölln-Sportwart

Löwensteinring 37
andrejwoiczik@aol.com