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„Unter kompetenter Leitung Erfahrungen sammeln“ - Interview mit dem Sportmediziner Dr. Kai Schenk von der Dolomiti Sportclinic St. Ulrich.

Dr Kai Schenk ist während der Lauf-Camps mit Albert Rungger und Hermann Achmüller regelmäßig zu Gast im Hotel Cendevaves und informiert die Lauf-Camp-Teilnehmer über interessante und aktuelle sportmedizinische Themen.

 

Herr Dr. Schenk, wer läuft noch in Zeiten der Trend- und Fun-Sportarten?

 

Die Popularität des Laufens als vielleicht einziger wirklicher Breitensport ist ungebrochen. Wir betreuen Laufsportler/-innen jeden Alters und aus allen sozialen Schichten, Anfänger/-innen und erfahrene Athleten/-innen, Haus- und Karrierefrauen, Hobbyläufer/-innen und solche, die sich anspruchsvolle Ziele setzen. Aber auch im Laufsport gibt es immer wieder Neues.

Seit einigen Jahren erleben wir einen regelrechten Boom im Bereich des Trail- und Berglaufs, der sich an der Vielzahl an Veranstaltungen und den stetig wachsenden Teilnehmerzahlen im gesamten Alpenraum messen lässt und der von der Industrie mit vielen neuen Produkten vom Laufschuh über die passende Sportuhr bis hin zum Trinkrucksack auch kräftig unterstützt wird.  Und auch die Medien pushen.

Welche Änderungen ergeben sich daraus für die Läufer/-innen?

Im Dschungel von Neuerungen und Moden jene zu erkennen, die Sinn machen und auch den individuellen Bedürfnissen entsprechen, das mag für weniger erfahrene Läufer/-innen schwierig sein. Die Wahl des Laufschuhs und des Sportdrinks, die Planung des Trainings und der Pausen, die Definition der Trainingsintensität und die Optimierung des Laufstils: in all diesen Bereichen gibt es neue Entwicklungen, die gleichermaßen Potential und Risiko bergen.

 

Überlastungsbeschwerden des Bewegungsapparats, stagnierende Leistung oder Übertraining Ich rate zu Vorsicht und Geduld, denn man hat in der Vergangenheit viel Neuheiten gesehen, die wenig später von gegenläufigen Trends abgelöst wurden: Kilometer-Fressen oder High-intensity Training, Barfußlauf oder mächtige Mittelsohlen, Vor- Mittel- oder Rückfußlauf…

OK, aber wer bietet Beratung und Information?

Trainer/-innen und erfahrenen Sportler/-innen im Verein sind die ersten Ansprechpartner/-innen, um Probleme zu diskutieren und Lösungen zu suchen.

 

Laufcamps bieten eine ideale Möglichkeit, unter kompetenter Leitung Erfahrungen zu sammeln und auszutauschen, neue Trainingsmethoden und Produkte zu versuchen. Auch Kollegen/innen aus den Bereichen der Sport- und Trainingswissenschaften, Physiotherapie und Sportmedizin bieten objektive Beratung in unterschiedlichen Bereichen von der Ernährung über das Training bis hin zur Therapie.

Kai Schenk, Facharzt für Sportmedizin und Leiter von SportMed, Partner der Dolomiti Sportclinic in St. Ulrich bietet mit seinem Team sportmedizinischen Check Up, Leistungstests, Beratung zu Training und Ernährung über einschlägige Webseiten bzw. www.dolomiti-sportclinic.com

Herr Dr. Schenk, wer läuft noch in Zeiten der Trend- und Fun-Sportarten?

Die Popularität des Laufens als vielleicht einziger wirklicher Breitensport ist ungebrochen. Wir betreuen Laufsportler/-innen jeden Alters und aus allen sozialen Schichten, Anfänger/-innen und erfahrene Athleten/-innen, Haus- und Karrierefrauen, Hobbyläufer/-innen und solche, die sich anspruchsvolle Ziele setzen. Aber auch im Laufsport gibt es immer wieder Neues.

Seit einigen Jahren erleben wir einen regelrechten Boom im Bereich des Trail- und Berglaufs, der sich an der Vielzahl an Veranstaltungen und den stetig wachsenden Teilnehmerzahlen im gesamten Alpenraum messen lässt und der von der Industrie mit vielen neuen Produkten vom Laufschuh über die passende Sportuhr bis hin zum Trinkrucksack auch kräftig unterstützt wird.  Und auch die Medien pushen.

Welche Änderungen ergeben sich daraus für die Läufer/-innen?

Im Dschungel von Neuerungen und Moden jene zu erkennen, die Sinn machen und auch den individuellen Bedürfnissen entsprechen, das mag für weniger erfahrene Läufer/-innen schwierig sein. Die Wahl des Laufschuhs und des Sportdrinks, die Planung des Trainings und der Pausen, die Definition der Trainingsintensität und die Optimierung des Laufstils: in all diesen Bereichen gibt es neue Entwicklungen, die gleichermaßen Potential und Risiko bergen.

 

Überlastungsbeschwerden des Bewegungsapparats, stagnierende Leistung oder Übertraining Ich rate zu Vorsicht und Geduld, denn man hat in der Vergangenheit viel Neuheiten gesehen, die wenig später von gegenläufigen Trends abgelöst wurden: Kilometer-Fressen oder High-intensity Training, Barfußlauf oder mächtige Mittelsohlen, Vor- Mittel- oder Rückfußlauf…

OK, aber wer bietet Beratung und Information?

Trainer/-innen und erfahrenen Sportler/-innen im Verein sind die ersten Ansprechpartner/-innen, um Probleme zu diskutieren und Lösungen zu suchen.

 

Laufcamps bieten eine ideale Möglichkeit, unter kompetenter Leitung Erfahrungen zu sammeln und auszutauschen, neue Trainingsmethoden und Produkte zu versuchen. Auch Kollegen/innen aus den Bereichen der Sport- und Trainingswissenschaften, Physiotherapie und Sportmedizin bieten objektive Beratung in unterschiedlichen Bereichen von der Ernährung über das Training bis hin zur Therapie.

Kai Schenk, Facharzt für Sportmedizin und Leiter von SportMed, Partner der Dolomiti Sportclinic in St. Ulrich bietet mit seinem Team sportmedizinischen Check Up, Leistungstests, Beratung zu Training und Ernährung über einschlägige Webseiten bzw. www.dolomiti-sportclinic.com

 

Entnommen aus German Road Races Magazin 2018