• Dejene Kelkilew (Bildmitte) gewann die 10. Ausgabe des Marathon des Alpes Maritime.
    Dejene Kelkilew (Bildmitte) gewann die 10. Ausgabe des Marathon des Alpes Maritime. © Japan Running News - Brett Larner
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10. Marathon des Alpes Maritimes (Nice – Cannes) am 5. Oktober 2017: Dejene Kelkilew gewinnt Regenrennen - Helmut Winter berichtet

Der Äthiopier Dejene Kelkilew gewann die 10. Ausgabe des Marathon des Alpes Maritime mit Start in Nizza und Ziel in Cannes an der französischen Riviera, wobei starker Wind und leichter Regen die Mission maßgeblich erschwerte.

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Kelkilew gewann in 2:12:09 und kam seiner Bestzeit vom Marathon in Reims im Jahr 2015 von 2:11:21 recht nahe, im März erzielte er im chinesischen Wuxi 2:15:14. Zunächst bestimmte eine Siebenergruppe das Rennen, in der sich auch der japanischen Vielstarter (der läuft am 3. Dezember schon wieder in Fukuoka) Yuki Kawauchi befand.

Über 30:48 bei 10 km wurde der Halbmarathon in 1:05:20 erreicht, wonach bald Kawauchi den Anschluss an die Spitze verlor.

Nach 30 km waren noch Kelkilew, Alfred Kering (KEN), Cosmas Birech (KEN) sowie Alex Bartilol (KEN) in Front. Aus dem Quartett fiel bei 38 km Bartilol zurück, während das verbliebene Trio nach 2:05:12 bei 40 km um den Sieg stritt. Kelkilew gewann nach 2:12:09 vor Birech in 2:12:19 und Kering in 2:12:30.

In seinem neunten Marathon des Jahres 2017 (nicht der letzte!) wurde Lauf-Unikum Yuki Kawauchi Fünfter in 2:15:02. Nach Informationen der Japan Running News war dies sein 59. Marathon unter 2:16 Stunden.

Bei den Frauen gewann die Debütantin Tejitu Siyum (ETH) nach 2:33:21 mit großem Vorsprung vor Meseret Gola (ETH) in 2:36:38.



Ergebnisse Marathon der Männer:
1. Dejene Kelkilew (ETH) 2:12:09
2. Cosmas Birech (ETH) 2:12:19
3. Alfred Kering (KEN) 2:12:30
4. Alex Bartilol (KEN) 2:12:46
5. Yuki Kawauchi (JAP) 2:15:02
 .
Ergebnisse Marathon der Frauen:
1. Tejitu Siyum (ETH) 2:33 :21
2. Meseret Gola (ETH) 2:36:38
3. Tigist Shetu (ETH) 2 :43 :58
4. Alines Camboulives (FRA) 2 :45 :50
5. Agnès Portier (FRA) 2 :53 :47
 
Helmut Winter