Lexikon

Hier finden Sie die Erläuterung der verwendeten Begriffe im Bereich Walking/Nordic Walking.

  • W

  • Walking Bus

    Ein Walking Bus ist ein ‚Schulbus ohne Räder', der Schulkinder jeden Tag auf festgelegten ‚Linien' sicher und fidel zur Schule bringt. Mit diesem Konzept wird das Ziel verfolgt, die Schulwegsicherheit und Mobilität von Kindern zu fördern. Alle Beteiligten des Walking Bus - sowohl Kinder als auch Eltern - müssen immer reflektierende Schärpen, Westen, Klackarmbänder oder Jacken tragen, damit die Sicherheit der Kinder garantiert werden kann. Die Aktion wird von der AOK und dem Kultusministerium NRW gefördert

     

  • Walkingtest

    Der Walkingtest dient dazu, seinen persönlichen Fitnessindex zu  berechnen. So kann man, anhand der Ergebnisse, seinen eigenen Trainingsplan erstellen. Mit einem Pulsmessgerät und dem Brustgurt wird die Herzfrequenz gemessen, die so gewonnenen Ergebnisse werden auf den Computer in ein spezielles Programm eingelesen. Dort wird anhand der Werte Körpergewicht, Körpergrösse, Herzfrequenz und der Walkzeit der Body Mass Index, der Fitnessindex und die Fitnesskategorie berechnet. Eine Möglichkeit dazu bietet das Online Programm bei http://www.walkingonline.de

     Zur Durchführung messen Sie  eine ebene 2000m Strecke ab und walken diese Strecke so schnell als möglich. Als Teststrecke geeignet ist auch die  400m-Rundbahn im Stadion. Sie müssen dann 5 Runden walken. Wichtig für die Beurteilung des Ergebnisses ist, dass Sie walken und nicht laufen und dass Sie sich anstrengen.

    Der Test ist auch als UKK Test bekannt, er wurde am UKK Institut in Finnland entwickelt und von Prof. Bös (Uni Karlsruhe) weiter entwickelt.

  • Walking

    Walking (von englisch: walk „gehen") ist die freizeitsportliche Variante der wettkampforientierten Sportart Gehen. Walking ist eine "sanfte" Ausdauertrainingsform, die einen ausreichenden Trainingsreiz bei gleichzeitig geringer Überlastungsgefahr gewährleistet. Es unterscheidet sich signifikant vom Nordic Walking, das seine Grundlage beim Skilanglauf hat. Trotzdem wird oft für beide Sportarten das gleiche Synonym „Walking" verwendet.

    Die 10 Punkte der WALKING-Technik

    • Gemäßigtes Tempo zu Beginn

    • Fersen bei leicht gebeugten Knien aufsetzen

    • Füße über die ganze Fußsohle abrollen

    • Fußspitzen möglichst in Gehrichtung setzen

    • Arme anwinkeln und seitlich neben dem Körper mitschwingen

    • Arme gegengleich schwingen (rechtes Bein, linker Arm und umgekehrt)

    • Bewußt ein- und ausatmen

    • Ca. 4 bis 5 m nach vorne schauen

    • Schultern locker hängen lassen

    • Brustkorb anheben

      Walking Sportgehen
    Körperhaltung aufrecht und leicht nach vorne gebeugt aufrecht und leicht nach vorne gebeugt
    Aufsatz des Fußes Fußaufsatz nebeneinander keine Flugphase:
    Ein Fuß muß immer Bodenkontakt haben
    Doppelstützphase =
    Bei Fußaufsatz müssen beide Füße Bodenkontakt haben
    Fußaufsatz geradlinig
    keine Flugphase:
    Ein Fuß muß immer Bodenkontakt haben
    Doppelstützphase =
    Bei Fußaufsatz müssen beide Füße Bodenkontakt haben
    Kniehaltung bei Bodenkontaktaufnahme Kniegelenk leicht gebeugt Kniegelenk gestreckt
    Bewegungen von Becken und Schulter Bewegung Becken und Schulter um die Längsachse Bewegung Becken und Schulter um die Längs- und Tiefenachse
    => Verwringung Becken- und Schulterachse
    Armschwung Armschwung seitlich am Körper Armschwung vor dem Körper bis zur Körpermitte