Fritz Hofmann

Fritz Hofmann im Läuferdress, März/April 1896 ©geste

Der erste deutsche Sportler, der bei Olympischen Spielen in der Leichtathletik eine Medaille gewann, war der Berliner Fritz Hofmann („Fritze“) von der Turngemeinde in Berlin (TiB).

Die Leichtathletik-WM-Organisatoren (BOC 2009) teilen im Bulletin 1 (S. 22, nur englisch/französisch) mit: „after the Berlin gymnast Carl Schumann came second in the 100m at the 1896 Games in Athens” und verdrehen damit wiederholt die Sportgeschichte. Carl Schuhmann (Berliner Turnerschaft) gewann 1896 in Athen das Ringen, den Pferdsprung und wurde mit der Turnmannschaft am Barren und Reck Olympiasieger.

Er nahm am Weitsprung, Dreisprung und Kugelstoßen teil, belegte aber in diesen leicht-athletischen Disziplinen keine vorderen Plätze.

Der erste deutsche Sportler, der bei Olympischen Spielen in der Leichtathletik eine Medaille gewann, war der Berliner Fritz Hofmann („Fritze“) von der Turngemeinde in Berlin (TiB).

Fritz Hofmann wurde am 19. Juni 1871 im thüringischen Roßleben geboren, trat am 7. August 1887 in die 3. Männerabteilung der TiB ein und agierte dort als Turnwart von 1892-1899. „Fritze“ war außerdem Mit-gründer der 9. Männerabteilung, der Radlerabteilung sowie der Ruderriege in der TiB und wurde 1913 zum Ehrenmitglied der TiB ernannt.

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