Willi Wülbeck

Willi Wülbeck genießt die Siegerehrung - 800 m Weltmeister - I. IAAF WM - Helsinki 1983 © picture-alliance / dpa/dpaweb

Willi Wülbeck - "Williii" oder von der Lust am Laufen - Robert Hartmann schreibt über Willi Wülbeck und die 800 m in Helsinki 1983 - Der läuferische Rückblick - Teil VI

Den zehnten deutschen Meistertitel in Bremen feierte er schon wie ein Weltmeister! Es war ein Ausbruch von Lebensglück, herausgeholt aus den Tiefen seiner Psyche.

»Ehrgeiz und Wille«, gehörten zum Leistungssport, unbedingt, und weil Willi Wülbeck gut weiß, daß er mit diesem Allgemeinplatz nicht eine einzige graue Gehirnzelle in Bewegung setzen kann, hängt er halt noch seine persönliche Note dran: »Aber auch eine Portion Unzufriedenheit muß mit im Spiele sein.«

Daß er bei der Stange blieb über all die Jahre? Er hatte schon 1973 dem späteren Olympiasieger und Weltrekordler Steve Ovett, »Steve Wonder«, einen Kampf auf Biegen und Brechen angeboten, und 1977 hatte er noch Sebastian Coe besiegt. Danach zogen sie ihre eigenen Kreise, and Wülbeck grübelte darüber nach, warum all seinen frühen Wegbegleitern der Sprung in die Weltelite gelang, nur ihm nicht.

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