Harald Schmid

Harald SCHMID, Deutschland (2.von links), hier beim Zieleinlauf bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften WM 1987 in Rom, mit Danny HARRIS (links), USA, dem Sieger Edwin MOSES (3. von links), USA und Dia Ba AMADOU ©picture alliance / Sven Simon

Zwischen Daumen und Zeigefinger - Robert Hartmann schreibt über die 400 m Hürden und die 110 m Hürden in Rom 1987 - Edwin Moses und Harald Schmid - Der läuferische Rückblick - Teil IV

Harald Schmid: 20,68 Sekunden über 200 Meter, Bestzeit; 1:44,83 Minuten über 800 Meter, Bestzeit: 47,60 Sekunden über 400 Meter Hürden, zweitbeste Zeit; 47,88 Sekunden.

Der Komplex war weg. Oder war da noch ein Rest von der seit zehn Jahren festgefahrenen Vorstellung, daB Harald Schmid nicht knallen kann, wenn neben ihm Edwin Moses die Peitsche schwingt? Der Komplex lag jetzt im Kaffeesatz, vielleicht aber auch nicht. Gleich nach dem erregenden Finale über 400 Meter Hürden wurde jedenfalls mit Akribie darin herumgestochert.

Irgendwo mußten die zwei Hundertstel doch liegen, die den ganzen Unterschied ausmachten zwischen Moses und Harald Schmid, mit Danny Harris dazwischen, zusammengedrängt auf engstem Raum, nur von der Spanne zwischen Daumen und Zeigefinger getrennt.

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