GRR-Award-Preisträger

Christa Vahlensieck

Die heute 65jährige gilt als Pionierin des Marathonlaufes für Frauen.

Christa Vahlensieck bei den Deutschen Marathonmeisterschaften 1977 innerhalb des Berlin-Marathon

1973 lief sie unter den Fittichen von Ernst van Aaken in Waldniel als erste Deutsche mit 2:59:26 Stunden unter der 3-Stunden-Marke. Ein Jahr später steigerte sie sich beim Boston-Marathon auf 2:53:00 und lief wiederum europäische Bestzeit. Ebenfalls aus 1974 stammen ihre 2:42:38 Stunden als Siegerin am Essener Baldeneysee. Pech für sie allerdings, der Weltrekord konnte nicht anerkannt werden, da die Strecke 745 m zu kurz war. Diesen holte sich Christa Vahlensieck dann 1975 in Dülmen, als sie 2:40.15 Stunden lief. Bei den ersten deutschen Marathonmeisterschaften 1975 beim Schwarzwald-Marathon hieß die Siegerin natürlich Christa Vahlensieck, ihre damals erreichten 2:45:43 Stunden sind noch heute Streckenrekord.

1977 steigerte sie als Gewinnerin der Deutschen Meisterschaft innerhalb des Berlin-Marathon den Weltrekord auf 2:34:48 Stunden.

Zudem lief sie acht weitere Weltrekorde im Stundenlauf, 10.000 m, 20 km, 25 km und über 100 km, wurde elfmal deutsche Meisterin über Marathon (1975-1978, 1980), 25 km (1977-1980), 15 km (1988) und im Cross (1978).

In ihrer beeindruckenden Laufbahn gewann sie bis 1989 insgesamt 21 Marathonläufe, darunter auch fünfmal den Friedensmarathon in Kosice.